Zwischen stadträumlich und organisch.

Städtebau

Der vorgegebene Ort zeichnet sich als Übergangszone zwischen stadträumlich verschiedenen Strukturen und Massstäblichkeiten aus. An der Zentralstrasse herrscht mehrheitlich die geschlossene Bauweise mit Blockrändern oder Ansätzen dazu vor, es sind aber auch einzelne solitärartige Bauten wie das Jelmoli-Gebäude von Justus Dahinden vorhanden. An der Oberen Reppischstrasse befinden sich gestreute, organisch der Reppisch folgende Einzelbauten. An der Florastrasse herrscht eine offene, orthogonale Bebauungsstruktur mit punktförmigen Häusern vor. Die vorgeschlagene, neue Bebauung geht auf die verschiedenen Muster ein, verklammert diese und bindet sich damit in den Kontext ein.

Baukörper

Der Zentralstrasse folgt ein Längskörper, der die Traufhöhe der östlich des Jelmoli liegenden Randbebauung annähernd übernimmt. Damit wirkt der Betonbau von Justus Dahinden in die Strassensilhouette eingespannt und in seiner solitären Wirkung noch gesteigert. Mit der Abtreppung des Längskörpers von fünf auf drei Geschosse wird der Übergang von der höheren Zentrumszone in die weniger dichte und niedrigere Kernzone ausgeprägt. Zur Reppisch hin bildet ein leicht längsgestreckter dreigeschossiger Bau den Abschluss und zugleich den Übergang zur Einzelbebauung. An der Florastrasse antworten seriell angeordnete, dreigeschossige Volumen auf die nachfolgende kleinmasstäbliche Bebauungsstruktur. Um die gesamte Bebauung trotz der verschiedenen Massstäbe als Ganzes auffassen zu können, sind alle Bauten, die mittlere Gasse, die Zwischenräume und die Abtreppungen materiell und plastisch gleichwertig bearbeitet, architektonisch teilweise aber differenziert. So werden die privaten Aussenräume zum Stadtraum ins Gebäudevolumen eingeschnitten und zum Hofraum hingegen aussen vorgelagert.

Erschliessung

Zur Belebung des halböffentlichen Hofbereiches werden sämtliche Wohnungen vom Hof her erschlossen. Der gassenartige Hof dient auch als Anlieferungs- und Spielbereich. Von der Oberen Reppischstrasse gelangt man mit dem Auto über die Rampe in die Einstellhalle. Die zweigeschossige Parkierungsanlage umfasst 123 Parkfelder, die in einen öffentlichen Bereich im 2.UG mit 75 und einen privaten Bereich im 1.UG mit 48 Parkplätzen unterteilt sind. Der öffentliche Treppenhauszugang der Einstellhalle wird über das kleinere Gebäude entlang der Zentralstrasse gewährleistet.

LIVING SERVICES

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Mehr Informationen findest Du auf www.livingservices.ch.

 
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